Tropeninstitut Frankfurt 

Reisemedizinische Meldungen



09.August 2016  ZIKA-Virus

Infektionen mit dem Zika-Virus sind in Ländern Mittel- und Südamerikas, der Karibik, vereinzelt auch in Afrika, Südostasien und im Pazifischen Ozean aufgetreten. Die Erkrankung ähnelt sehr dem Dengue-Fieber, wenngleich die Symptome milder sind. Die Infektion kann auch symptomlos, also unbemerkt verlaufen. Zika-Virus wird durch den Stich von überwiegend tagaktivem Moskitos übertragen. Ganz vereinzelt sind auch sexuell übertragene Infektionen beschrieben.

Wenngleich die Infektion im Allgemeinen problemlos ausheilt, wird vermutet, dass Zika-Virus-Infektionen bei Schwangeren zu einer Schädigung des Kindes führen könnten.  Wissenschaftliche Untersuchungen dazu haben erst begonnen.

Schwangere, oder Frauen die eine Schwangerschaft anstreben, sollten vorerst nicht in Gebiete mit bekannt gewordenen Zika-Virusinfektionen reisen. Ist eine solche Reise unaufschiebbar ist auf guten Schutz vor Moskitostichen vor allem tagsüber strikt zu achten.

Um zu  klären, ob man sich unbemerkt eine Zika-Virus-Infektion zugezogen hat und z.B eine Schwangerschaft plant, kann man auf Wunsch, etwa           28 Tage nach Rückkehr, einen Bluttest auf Zika-Virus-Antikörper vornehmen lassen.

 


20. März 2017 Gelbfieber Tansania/Sansibar

Entgegegen der offiziellen Version kommt es immer wieder vor, daß  bei Einreise nach Sansibar ein Gelbfieber-Impfnachweis verlangt wird. Also auch von Personen, die direkt aus Europa kommend einreisen möchten. Spätestens 10 Tage vor Einreise impfen. 


04März 2017 Tollwut  Bali

Auf der indonesischen Insel Bali treten gelegentlich Fälle von Tollwut bei Menschen auf. Die Zhal der Neuerkrankungen scheint rückläufig zu sein.Zur Infektion kommt es praktisch immer nach Biss von tollwütigen Hunden oder Katzen. Reisende sollten jeglichen Kontakt zu streunenden Hunden oder Katzen meiden oder vorsorglich eine Impfung gegen Tollwut vornehmen lassen.

18.09.2016  Gelbfieber Uganda

Entgegen der offiziellen Version, verlangt Uganda derzeit von allen Einreisenden einen gültigen Gelbfieber-Impfnachweis